2.2.5 Linz Land

Stadt-Land-Fluss – in Anlehnung an das bekannte Spiel könnte diese Region mit diesen drei Worten am besten beschrieben werden. Es gibt wohl kaum eine Gegend, die so vielfältig ist und dabei viele Gegensätze in sich vereint. Die Gemeinden von Linz-Land befinden sich allesamt südlich der Donau und sinddem Traunviertel zuzuordnen. Alte Römersiedlungen, mittelalterliche Städte, Prachtbauten des Barock oder die Musik Anton Bruckners – die Region atmet Geschichte und Kultur. Die sanfte Hügellandschaft bietet reizende Wanderwege und schöne Vierkanthöfe zum Verweilen in der Natur.

Eine interaktive Regionskarte mit Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten bietet den Besuchern viele Tipps: vwww.linzlandkarte.at

BLÜTENPRACHT NACH THEMEN:
HOFGÄRTEN LINZ-LAND

Eingebettet in die hügelige Kulturlandschaft laden zwölf Themengärten im Bezirk
Linz-Land zum Verweilen ein. Es handelt sich hier um Vierkanthöfe, eine typische Hofform der Region, die einzigartige Traumgärten beherbergen. Die Hofgärtnerinnen und Hofgärtner verbinden Tradition mit Offenheit für Neues. Das Projekt bereichert die Region mit einer bunten Vielfalt von Gartenträumen: „Blühende Gärten“, „Event & Garten“, „Genussgärten“, „Heilgärten“ und „Erholungsgärten“. Die Besucher genießen die Vielfalt der Blütenpracht, den Duft und dieProdukte der Gärten. Obst- und Gemüseraritäten, Kräutervielfalt und fachkundigeFührungen durch die Höfe runden das Erlebnis ab. Die Gärten befinden sich in den GemeindenWilhering, Ansfelden, Allhaming,Kematen, Piberbach, St. Marien, Rohr im Kremstal, Niederneukirchen, Linz-Ebelsberg.

Weitere Infos unter: www.hofgaerten.at

ENNS

Enns an der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Donau war schon zur Zeit der alten Römer ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Noch ältere Funde deuten darauf hin, dass hier bereits in der Steinzeit eine Siedlung lag. Enns gilt als die älteste Stadt Österreichs, die das Stadtrecht seit 1212 besitzt.Wichtige Handelswege führten durch die Stadt mit Mautrecht, unter anderen auch der Europäische Oxenweg.
Die Häuser der Altstadt mit beeindruckenden Fassaden und idyllischen Innenhöfen stammengrößtenteils aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Enns vereint viele vergangene Stilepochen, so sind gotische Tür- und Fenstergewände, Renaissanceornamente, prunkvoller Barockstuck und Friese aus der Gründerzeit zu entdecken. Sehenswert sind außerdem das Schloss Ennsegg und der alles überragende,60 m hohe, freistehende Stadtturm aus dem 16. Jahrhundert –das Wahrzeichen der Stadt. Von seiner Galerie aus kann man eine perfekte Aussicht genießen.

SO LEBTEN DIE RÖMER:
MUSEUM LAURIACUM

Das Museum Lauriacumin Enns ist eine der wichtigsten archäologischen Schausammlungen in ganz Österreich. Die Ausstellung präsentiert die Vielfalt römischer Kultur im wichtigsten militärischenStützpunkt am Donaulimes in der Provinz Noricum: Die monumentale Bauinschrift des Legionslagers Lauriacum, militärische Ausrüstungsgegenstände, Grabdenkmäler, zahlreiche Zeugnisse des römischen Alltagslebens, ein einzigartiges Deckenfresko und ein spätantikes Stofffragment sind unter den zahlreichen Exponaten besonders hervorzuheben.
Museum Lauriacum
Hauptplatz 19
A-4470 Enns
Telefon: + 43 7223 / 85362
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www.museum-lauriacum.at
MIT DEM RAD DURCH DIE RÖMERZEIT:
RÖMERRADWEG

Der 242 km lange, familienfreundliche Römerradweg führt von Passau über Vöcklabruck und Wels nach Enns. Es ist kein historischer Weg, verbindet jedoch wichtige Stätten und Fundorteder römischen Geschichte. Neben der regulären Radwegbeschilderung ist der Weg auch mit Römerhelmen markiert. An wichtigen Stellen geben Informationstafeln über das Leben in der Römerzeit Auskunft. In Enns schließt der Römerradweg an den Donauradweg an.
Weitere Infos: www.roemerradweg.info
LEONDING

REGIONALGESCHICHTE IM WEHRTURM:
TURM 9 – STADTMUSEUM LEONDING

Das Stadtmuseum Leonding ist im Turm 9 der Maximilianischen Befestigungsanlage untergebracht, einem imposanten Gebäude der Festungsbaukunst aus der Biedermeierzeit. Auf einer Fläche von 800 m2 wird die Geschichte der Region anhand von historisch wertvollen Exponaten, die bis in die Zeit vor 26 Millionen Jahren zurückreichen, sowie durch Audio- und Video-Installationen präsentiert. Eine Besonderheit des Museums ist die Darstellung der Maximilianischen Befestigungsanlage mit ursprünglich 32 Türmen um Linz aus den Jahren 1831–32. Ein weiteresHighlight der Ausstellung ist „Leondine“, das Mädchen aus der Steinzeit, das vor ungefähr sechseinhalbtausend Jahren beerdigt und  im Jahr 1994 bei einer archäologischen Grabung an der Paschinger Straße entdeckt wurde. Das Grab der „Leondine“ aus der neolithischen Siedlung (ca. 4500–4300 v.Chr.) zählt zu den ältesten und spektakulärstenGrabfunden Oberösterreichs. Bei der Ausgrabung wurdenwertvolle und zum Teil einmalige Grabbeigaben, wie Keramik, Schmuck und Steingeräte gefunden.
Turm 9 – Stadtmuseum Leonding
Daffingerstraße 55
A- 4060 Leonding
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http://www.leonding.at/de/freizeit/kultur/turm-9-stadtmuseum-leonding

WILHERING

ROKOKOJUWEL ÖSTERREICHS:
DIE STIFTSKIRCHE IM ZISTERZIENSERSTIFTWILHERING

Das Stift wurde 1146 durch die Herren von Wilhering gegründet. Besonders sehenswert ist die Stiftskirche, die nach einem großen Brand von 1733 vom Linzer Baumeister Johann Haslinger wieder errichtet wurde. Im Rokoko, so sagt man, wurden die allerletzten Möglichkeiten des Barock verwirklicht und ausgeschöpft. Die prachtvoll geschmückte Kirche ist einer der bedeutendsten Bauten des Rokoko im deutschen Sprachraum. Die Ausstattung des Innenraums erfolgte nach einem Gesamtplan von Martino Altomonte, von dem auch der Hochaltar stammt. Der Innenraum demonstriert nachdrücklich, was die Künstler des Barock und des Rokoko erreichen wollten: Eine Kirche sollte ihren Vorstellungen nach voller Glanz und Prunk sein und dadurch eine himmlische Vision entstehen lassen.

Zisterzienserstift Wilhering
Linzer Straße 4
A-4073 Wilhering
Telefon: +43 7226 2311-12
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stiftwilhering.at

QUERFELDEIN ZU DEN BAUERN:
WILHERINGERFÖDROAS

Die sanften Hügel zwischen Katzing, Edramsberg, Dörnbach und Appersberg laden zum Wandern und auch zum Innehalten ein, an jeder Ecke kann man interessante Ausblicke genießen.Die Themen-Aktivwege „WilheringerFödroas“ laden die Besucher ein, den Alltag und die Arbeit von  Bauernfamilien in der Region bei einem angenehmen Spaziergang kennenzulernen. Die beiden Rundwege in den Ortschaften Dörnbach und Katzing sind jeweilsetwa 3,5 km lang. Die Infotafeln geben Auskunft darüber, welche Arbeit die Bauernfamilien in ihren Betrieben verrichten, welche Feldfrüchte sie anbauen, welche Tiere sie halten, welche Lebensmittelsie produzieren sowie auch darüber, welchePflanzen und Tierein der Region heimisch sind.An 20 Stationen können die Wanderer aktivwerden: Es gibt viel Informatives sowie auch lustige Aufgaben zu Themen wie Kräuter, Brot und Korn, Jagd,Insektenhotel, Baumhoroskop oder Energie-Obstgarten zu lösen.

Weitere Infos: www.foedroas.at

ANSFELDEN

DER „MUSIKANT GOTTES“:
Anton Bruckner

Die Gemeinde Ansfelden direkt bei Linz ist als Geburtsort des Komponisten Anton Bruckner (1824–1896) bekannt. Der berühmte österreichische Komponist der Romantik, Organist und Musikpädagoge schuf zahlreiche Sinfonien, bereicherte die Kirchenmusik mit drei Messen und anderen Werken und wurde als Organist für sein Improvisationstalent bewundert.

Das Anton-Bruckner-Museum in Ansfeldenmacht die Besucher mit dem musikalischen Werdegang des Meisters bekannt. Neben der Wohnstube, dem Geburtsraum und einem Klassenzimmer wird in weiteren Räumen Leben und Werk des Musikersgezeigt. Hier ist auch der original barocke Spieltisch der Orgel von St. Florian, ein mit dem Werk Bruckners besonders verbundenes Instrument, zu sehen. Hörbeispiele aus Bruckners musikalischen Werken ergänzen die Werkschau.

WANDERN NACH TÖNEN:
DER ANTON BRUCKNER SINFONIEWANDERWEG

Der 9,2 km lange Sinfoniewanderweg verbindet Ansfelden und St. Florian, zwei Orte, die den berühmten Komponisten Anton Bruckner deutlich geprägt haben. Jeder Sinfonie des Meisters ist unterwegs eine Station gewidmet. Beim Ausgangspunkt des Wanderweges (Anton Bruckner Centrum oder Anton-Bruckner-Museum) können MP3-Player mit Auszügen aus Bruckners zehn Sinfonien entliehen werden.Ein Besuch in der Stiftsbasilika in St. Florian lohnt sich. Hier war Bruckner schon als Kind Sängerknabe und hier liegt er auch unter der nach ihm benanntenOrgel begraben. Ein besonderes Hörerlebnis bieten die Konzerte mit der Brucknerorgel, die mit 4 Manualen, 103 Registern und 7.389 Orgelpfeifen ausgestattet ist.

Weitere Infos: www.anton-bruckner.heimat.eu/sinfoniewanderweg.htm

ST. FLORIAN

Der Ort St. Florian bietet viele Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen, außerdem führen zahlreiche touristische Routen durch diese Gemeinde wie die Barockstraße, die Österreichische Romantikstraße sowie verschiedene Wander- und Radwege.

EIN PRACHTSTÜCK DES BAROCKS:
AUGUSTINER CHORHERRENSTIFT

Das Augustiner Chorherrenstift ist einer der bedeutendsten Barockbauten in Österreich.
Das ursprüngliche Kloster ist um 800 n. Chr. am Grabe des Märtyrers St. Florian entstanden, der wegen seines Glaubens mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns ertränkt wurde.
Der barocke Neubau entstand im 17. und 18. Jahrhundert unter der Mitwirkung berühmter Baumeister wie Carlo Antonio Carlone und Jakob Prandtauer. Bei einer Führung kann das Stift mit allen seinen Sehenswürdigkeiten besichtigt werden. Der Rundgang führt durch die prächtige Stiftskirche mit der berühmten Brucknerorgel (siehe Seite X), die Bibliothek mit über 150.000 Bänden und Handschriften, den prächtigen Marmorsaal, die 14 Kaiserzimmer, die extra für den kaiserlichen Besuch eingerichtet wurden, eine Bildergalerie mit den bedeutendsten Werken von Albrecht Altdorfer sowie die Gedächtnisräume des „Musikanten Gottes“, Anton Bruckner.
AugustinerChorherrenstift St. Florian
Stiftstraße 1
A-4490 St. Florian
Telefon: +43 7224 8902-0
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www.stift-st-florian.at
SPAZIERGANG FÜR DIE SINNE:
DER LITERATURGARTEN

Nach dem Besuch der Stiftskirche lädt ein prächtiger Garten zum Verweilen ein. Im ehemaligen Küchengarten des klösterlichen Meierhofes vom Stift St. Florian wurde eine blühende Parkanlagegeschaffen, die seit 2004 als „Literaturgarten“ bekannt ist. Feinsinnige Zitate von Schriftstellern sind hier auf Tontafeln zu lesen und geben dem Besucher vielfältige Denkanstöße.

LÖSCHEN UND RETTEN FRÜHER UND HEUTE:
OBERÖSTERREICHISCHES FEUERWEHRMUSEUM ST. FLORIAN

Das Feuerwehrmuseum befindet sich im ehemaligen Meierhof des Augustiner Chorherrenstiftes St. Florian.Es ist das größte Feuerwehrmuseum Österreichs und eines der größten seiner Art weltweit. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 3.000 Quadratmetern werden rund 15.000 Exponate präsentiert. Die Ausstellung spannt den Bogen von den  historischen Feuerwehrgeräten wie handbedienten Spritzen, pferdebespannten Fahrzeugen und motorisierten Oldtimern aus den 1920er-Jahren bis zur modernen Technik heute. Feuerwehruniformen und Ausrüstungsgegenstände aus verschiedenen Epochen ergänzen die Schau.
OÖ Feuerwehrmuseum St. Florian
Stiftstraße 2
A-4490 St. Florian,
Telefon: + 43 07224 4219
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.feuerwehrmuseum-stflorian.at
EINE ALTE PILGERSTÄTTE:
DIE FLORIANQUELLE

Die Florianquelle auf dem Marktplatz von St. Florian erhielt ihren Namen vom gleichnamigen Heiligen und wurde im Mittelalter als Heilquelle verehrt. Zahlreiche Pilger kamen und stärkten sich an dieser Quelle. Auch heute noch kommen die Gläubigen und holen das Quellwasser für die Taufe, besonders dann, wenn auf den Namen Florian getauft wird.

DER HEILIGE FLORIAN:
Legende um die St.-Florian-Quelle

Die Legende berichtet, der heilige Florian sei, nachdem er im römischen Lauriacum mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns zu Tode gekommen war, bei einem Felsen an Land gespült worden. Ein Adler beschützte den Leichnam, bis eine fromme Frau mit einem Ochsengespann kam, den Toten auf den Wagen lud und aufbrach, um eine geeignete Grabstätte für den heiligen Mann zu finden. Als die müden Zugtiere nicht mehr weiterkonnten, bat die Frau Gott um Hilfe. Da ließ Gott an dem Platz eine Quelle sprudeln, die Ochsen labten sich daran und brachten den heiligen Florian zu seinem Begräbnisort.
VIERKANTHOF PAR EXCELLENCE:
FREILICHTMUSEUM SUMERAUERHOF

Das Freilichtmuseum in dem eindrucksvollen Vierkanthof präsentiert den Arbeitsalltag und die Tätigkeiten auf einem oberösterreichischen Bauernhof: die hauseigene „Fleischbank“, den großen Backofen, die Erzeugung des Mosts, die Göpelhütte mit den zum Dreschenbenötigten Maschinen oder den Pferdestall. Außerdem bietet der Hof mit seiner holzgetäfelten Stube und mit den teilweise original erhaltenen Wohnräumen einen Einblick in die bürgerlichen Wohnverhältnisse der wohlhabenden Bauern des FlorianerLandls Ende des 19. Jahrhunderts. In Europa einzigartig ist die Sammlung oberösterreichischer Bauernmöbel.
Freilichtmuseum Sumerauerhof
Samesleiten 15
A-4490 Sankt Florian
Telefon: +43 7224 8031
E-Mail: sumerauerhof@landesmuseum.a
www.sumerauerhof.at
SELTENE WAFFEN UND JAGDHUNDE:
SCHLOSS HOHENBRUNN MIT JAGDMUSEUM

Westlich vom Stift St. Florian liegt das Schloss Hohenbrunn, der einzige urkundlich nachgewiesene Schlossbau des berühmten Barockbaumeisters Jakob Prandtauer. Das ehemalige Jagdschlossder geistlichen Herren des Stiftes verfiel nach Kriegsende immer mehr. Dem 1963 gegründeteten Verein zur Rettung und Erhaltung des Schlosses Hohenbrunn gelang es, das Gebäuderenovieren zu lassen und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Das Barockgebäude beherbergt heute ein Jagdmuseum. Die Sammlung enthält historische und kunsthistorische Objekte wie Waffen, deren Zubehör und Bilder aus vier Jahrhunderten zum Thema Jagd. Weitere Schwerpunkte der Museumssammlung sind Jagdporzellan, seltene Waffen und die außergewöhnliche Sammlung des Freiherrn von Bistram, die Hundehalsbänder in vielen Variationen aus der Zeit von 1580 bis 1804 zeigt. An dem Bächlein hinter dem Schloss soll übrigens Franz Schubert zu seinem berühmten Lied „Die Forelle“ inspiriert worden sein.
OÖ. Jagdmuseum
Hohenbrunn 1
A-4490 Sankt Florian
Telefon:+43 7224 20083
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ooeljv.at
KRONSTORF

WO ANTONBRUCKNERORGANIST WAR:
KIRCHE UND WOHNHAUS DES KOMPONISTEN

Kronsdorfsgotische Kirche geht auf das 13. Jahrhundert zurück. 1999 erhielt sie durch die Künstlerin Inge Dick neue,blau leuchtende Kirchenfenster. Der Komponist Anton Bruckner lebte in der Zeit von 1843–1845 als junger Schulgehilfe und Organist in Kronstorf und fühlte sich, wie er schrieb, „wie im Himmel“. Sein Wohnhaus ist heute Museum.

Museum „Kronstorfer Brucknerzimmer“
Brucknerplatz 4
A-4484 Kronstorf
www.kronstorf.at

PUCKING

EIN GOTISCHES KLEINOD:
WALLFAHRTSKIRCHE ST. LEONHARD

Die schmucke gotische Kirche wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet. Im nördlich angebauten Seitenschiff sind die gotischen Fenster noch erhalten. Der wuchtige Westturm mit gotischem Portal hat vom zweiten Geschoss an abgeschrägte Ecken und trägt ein Zeltdach. Durch das Südportal betritt man den Innenraum.Hier befindet sich eine Statue des Heiligen Leonhard aus dem Jahre 1490. Sie ist Teil des ehemaligen, leider verschollenen, Flügelaltars.

Weitere Infos: www.pucking.at