Ausgangssituation

Das transnationale Projekt „Europäischer Oxenweg“ soll aufbauend auf dem
LEADERplus-Projekt „Altbaierischer Oxenweg“ der LAG Wittelsbacher Land initiiert werden. Dort wurde die historische Handelsroute Ungarn-Süddeutschland (mit Ziel Augsburg) in einem Sektor übergreifenden Projekt zu einer „Kulturspur“ mit großem touristischem Potenzial entwickelt, ohne aber die beabsichtigte nationale und transnationale Vernetzung bereits zu realisieren.

Durch die bayerischen LAGs Dachau AGIL, Altbayerisches Donaumoos und Wittelsbacher Land wurden im Vorfeld europäische Partner-LAGs in Österreich und Ungarn gesucht, die an der Handelroute „Europäischer Oxenweg“ liegen. Inzwischen zeigen auch LAGs aus Rumänien und der Slowakei Interesse.

Nach zwei transnationalen Treffen unterzeichneten im Juli 2009 insgesamt neun LAGs (drei aus Bayern, vier aus Oberösterreich und zwei aus Ungarn) eine Kooperationsvereinbarung mit konkreten Maßnahmen. Der Beitritt weiterer Regionen zu diesem Abkommen ist von den ursprünglichen Unterzeichnern ausdrücklich erwünscht.

Die Wiederbelebung des Oxenwegs bedeutet für alle beteiligten Länder bzw. Regionen eine sinnvolle Rekonstruktion einer historischen Handelsroute, die nicht nur die Tourismusentwicklung und Vermarktung der Regionalprodukte über das eigene Gebiet hinaus zum Ziel hat, sondern auch der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit dient.