Rückblende - was bisher geschah

Hier finden Sie einen Überblick über wichtige Stationen des Projekts Oxenweg, soweit es die internationale Zusammenarbeit betrifft.


September 2010

Gheorgheni_Web_kl Treffen in Rumänien bringt wichtige Ergebnisse

Im rumänischen Gheorgheni am Fuße der Karpaten trafen sich Anfang September 2010 die am Projekt Oxenweg beteiligten Leader-Aktionsgruppen aus Deutschland, Österreich und Ungarn sowie an der Mitarbeit interessierte Gruppen aus der Slowakei und Rumänien, um über das weitere Vorgehen hinsichtlich dieses transnationalen Projekts zu beraten. Neben den Berichten der Historiker über ihre neuesten Forschungsergebnisse standen Gespräche über gemeinsame transnationale Projekte im Vordergrund. So sollen die historischen Forschungsergebnisse veröffentlicht und die Homepage, die hohe Besucherzahlen vorweisen kann, ausgebaut werden. Ein mehrsprachiger Flyer soll Interesse für das Oxenwegprojekt wecken, ein professionell erstellter Film das Thema visualisieren und ein Kochbuch mit Rezepten aus verschiedenen Ländern kulinarisch präsentieren. Diskutiert wurde auch die Beteiligung an der Donaustrategie, die den Donauraum in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht enger zusammenführen soll. Zwei slowakische Gruppen unterzeichneten zum Schluss eine Kooperationsvereinbarung. Einer der Höhepunkte war der Besuch bei einer Rinderzüchterin, die in der Bergregion der Karpaten Graurinder züchtet.

 


November 2009

Banner des OchsenwegesOxenweg als Vorbildprojekt ausgezeichnet

Das Projekt Oxenweg wird in Brüssel als „Best Practice Project“ ausgewählt. Thomas Müller von der oberösterreichischen Leader-Aktionsgruppe Sauwald stellt es in Brüssel der Europäischen Kommission vor. Das Leader-Subcommittee, in dem Vertreter der EU-Kommission und aller EU-Mitgliedsstaaten sitzen, lobt die unbürokratische transnationale Zusammenarbeit der lokalen Aktionsgruppen. Die Kooperation hat somit Vorbildcharakter für die transnationale Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER in ELER.

 


November 2009

Veranstaltung in CsorvásHistoriker treffen sich in Csorvás

Im November 2009 treffen sich Historiker und Heimatforscher aus Deutschland, Österreich und Ungarn im ungarischen Csorvás, um Forschungsergebnisse und den Forschungsstand über den Oxenweg in den jeweiligen Regionen vorzustellen. Die Kurzvorträge zeigen die wirtschafts- und kulturgeschichtliche Bandbreite dieses Themas, ein Brainstorming zeigt die vielen noch offenen Fragen. Diskutiert wird auch der gemeinsame Internetauftritt, der unter www.oxenweg.net in drei Sprachen über alle Aspekte des Projekts Oxenweg informieren soll. Für ein weiteres Historikertreffen im Herbst 2010 werden Forschungsfragen formuliert.

 


Juli 2009

Die Teilnehmer in St. AgathaTreffen in Oberösterreich formuliert Ziele

Auf Einladung der Leader-Aktionsgruppe Sauwald treffen sich Vertreter von Lokalen Aktionsgruppen aus Ungarn, Deutschland und Österreich im oberösterreichischen St. Agatha. Arbeitskreise erarbeiten denkbare Ziele und Projekte im Bereich der historischen Forschung, der kulturellen Zusammenarbeit, der Vermarktung regionaler Produkte sowie der regionalen und transnationalen touristischen Möglichkeiten. Insgesamt neun LAGs aus Bayern, Österreich und Ungarn unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung und formulieren dabei konkrete Maßnahmen. Delegationen aus der Slowakei und Rumänien nehmen an diesem Treffen teil und melden Interesse an der Mitarbeit am Projekt Oxenweg an.

 


September 2008

Gruppenfoto der Delegationen in UngarnBeeindruckender Besuch in Ungarn

Auf Einladung ungarischer Leadergruppen reisen österreichische und deutsche Delegationen nach Ungarn, um die ungarische Landschaft und Kultur näher kennen zu lernen, die ungarischen Graurinder mit ihren beeindruckenden langen Hörnern zu bestaunen und nicht zuletzt um sich dort über die vielfältigen Ideen rund um die alten ungarischen Ochsentriebwege zu informieren. Ziele waren die Stadt Nádudvar, der Nationalpark Hortobágy und die Stadt Csorvás. Bei diesem Besuch wurden auch erste Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, die sich zum Ziel setzen, aus dem Projekt Oxenweg ein transnationales Projekt zu entwickeln.

 


Juli 2008

Symposium_bearb_klSymposium in Friedberg

Das Wittelsbacher Land lädt zu einem Symposium nach St. Afra bei Friedberg ein. Mitglieder der Delegationen aus Ungarn, Österreich und Deutschland sowie Wissenschaftler berichten über den internationalen Ochsenhandel im südbayerischen Raum, über Flur- und Ortsnamen, über Ochsenzucht und Ochsenhandel in Ungarn, die ungarischen Ochsenwege in Oberösterreich, über die Inwertsetzung des Altbaierischen Oxenwegs im Wittelsbacher Land sowie über den Ochsenweg in Schleswig-Holstein. Dort wurde aus einem alten Triebweg unter dem Begriff „Ochsenweg“ ein rund 500 Kilometer langer Fernradweg geschaffen. Die ungarischen und österreichischen Delegationen besuchen auch die benachbarten Regionen, die Regionen Dachau und Schrobenhausen. Im Jahr 2009 erscheint ein Tagungsband, in dem die Ergebnisse des Symposiums dokumentiert sind.

Markus Hilpert / Daniela Wörner: Der Altbaierische Oxenweg. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Erstes Internationales Symposium, Augsburg 2009

 


2003-2007

Meilenstein_bearb_klWiederentdeckung eines alten Kulturwegs

Der Altstraßenforscher und Geograph Dr. Hermann Volkmann stellt den Mitgliedern des Wittelsbacher Land e. V. im Jahr 2003 einen alten Handelsweg vor, auf dem im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit jährlich Tausende von Grauochsen aus der ungarischen Tiefebene nach Augsburg getrieben wurden. Kurz darauf erfolgt der Beschluss, diesen alten Kultur- und Handelsweg unter dem Begriff „Altbaierischer Oxenweg“ im Landkreis Aichach-Friedberg wiederzubeleben. Seither wurden Wander- und Radwege ausgeschildert, Informationsmaterialien vermitteln historische und kulturelle Zusammenhänge, Spezialitätenwirte bieten Ochsenfleischspezialitäten an, regelmäßig stattfindende Oxenfeste ziehen Tausende von Besuchern an. Der große Erfolg motivierte das Wittelsbacher Land, diesen alten Kultur- und Handelsweg auch international wiederaufleben zu lassen.

November 2009

Banner des OchsenwegesOxenweg als Vorbildprojekt ausgezeichnet

Das Projekt Oxenweg wird in Brüssel als „Best Practice Project“ ausgewählt. Thomas Müller von der oberösterreichischen Leader-Aktionsgruppe Sauwald stellt es in Brüssel der Europäischen Kommission vor. Das Leader-Subcommittee, in dem Vertreter der EU-Kommission und aller EU-Mitgliedsstaaten sitzen, lobt die unbürokratische transnationale Zusammenarbeit der lokalen Aktionsgruppen. Die Kooperation hat somit Vorbildcharakter für die transnationale Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER in ELER.